Selbstaendigkeit als Nebenjob

Tipps für die erfolgreiche Selbständigkeit als Nebenjob
Artikel vom 18. Februar 2019

JobWer einen sicheren und einigermaßen gut bezahlten Job hat, der kann sich glücklich schätzen in der heutigen Zeit. Den nichts ist unsicherer, als die derzeitige wirtschaftliche Lage weltweit. Und, was heute noch sicher war, kann morgen unter Umständen schon auf wackeligen Füßen stehen. Sicherlich ist ein Hauptjob die Gründung eines sicheren Fundamentes, doch diesen plötzlich zu verlieren, davor ist niemand sicher. Deshalb engagieren sich immer häufiger Berufstätige für den Aufbau einer nebenberuflichen Selbstständigkeit, um im Fall der Fälle mit einem Plan B für die Zukunft aufzuwarten. Mit ein wenig Know-How und Geschick lässt sich dies auch in der Regel recht schnell in die Realität umsetzen. Wichtig ist, dass man schon früh genug von A bis Z alles gut durchdacht und geplant hat, damit man am Ende, wenn alles steht, reibungslos funktioniert und läuft, womöglich schon die ersten Früchte der Mühen ernten kann.

 

Kontenführung

 

Was unabdingbar bei der Überlegung des Aufbaus einer Selbstständigkeit neben dem Hauptjob ist, ist die Führung zweier voneinander unabhängiger Konten. Denn schon hierbei sollte man mit äußerster Sensibilität vorgehen und eine klare Trennung beider Standbeine einführen. Die sogenannten Geschäftskonten werden in der Regel von allen herkömmlichen Banken und Geldinstituten angeboten. Ob man nun das Geschäftskonto bei der gleichen Hausbank einrichtet, bei der auch das übliche Girokonto existiert und welche Vor- oder Nachteile sich daraus ergeben könnten, bleibt jedem selbst überlassen.

 

Wie das funktioniert und auf was man dabei achten muss und mehr, verrät dieser Ratgeber ganz gut auf einem Blick. Die klare Trennung von privat und geschäftlich in Bezug auf die Kontoführungen verhilft zudem, dass ein sauberer Cut zwischen beiden Konten und der Verwendung deutlich sichtbar aufgeführt werden kann. Für die zukünftige Buchhaltung als Selbstständiger als Nebenverdienst auf jeden Fall ein hilfreicher und wichtiger Gewinn. Somit ist insbesondere dann, wenn die ersten Steuererklärungen auf diesem Weg gemacht werden und auch für das zuständige Finanzamt, eine klare Linie gezogen. Denn so können Einnahmen und Ausgaben sich klar gegenüberstehen und dementsprechend geltend gemacht werden.

 

Transparenz ist wichtig

 

Besonders im Bürokratenstaat Deutschland sollte man immer, was die Buchhaltung und Finanzführungen betrifft, für absolut klare Verhältnisse sorgen. Was man sich schriftlich bestätigen lassen kann oder auch selbst aufführen und bescheinigen lassen kann, sollte man tunlichst auch in die Wege leiten. Verträge, Versicherungsabschlüsse, beispielsweise für eine Haftpflichtversicherung für Selbstständige. Leasingverträge für den eventuellen Firmenwagen, Büroeinrichtungen, für die Anschaffungen des Mobiliars. Der neue PC, der Schreibtisch, die Akten. Ja sogar der Kauf des notwendigen Papiers für den Drucker. All die Dinge, die für die kleine Selbstständigkeit vielleicht notwendig sind, sollten aufgelistet sein und möglichst mit den jeweiligen Belegen und Quittungen. Diese Dinge kann man gegenüber dem zuständigen Finanzamt am Ende immer auf der Ausgabenseite geltend machen - und dies kann sich durchaus positiv auf das auswirken, was man am Ende netto vom Brutto hat. Denn man wird früh genug zur Kasse gebeten, sobald sich die Selbstständigkeit lohnt und erste Einnahmen zu verbuchen sind. Sich einen Steuerberater zur Seite als hilfreiche Stütze herbei zu nehmen, ist nie verkehrt. Besonders dann, wenn man noch am Anfang des Aufbaus einer kleinen Selbstständigkeit ist.

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